Günzburg, Bayern: Die Bestattung von Hasan Lassina Konate

Die Gemeinde der Günzburger Ulu-Moschee hat die Bestattung von Hasan Lassina Konate, einem mittellosen Migranten aus der Elfenbeinküste, übernommen. Das Heimatdorf und die Familie von Konate seien über die Bestattung informiert worden, woraufhin sich die Angehörigen und der Dorf-Imam bedankt hätten. Das berichtet die türkische Zeitung „Sabah“ am Mittwoch.

Der ivorische Mann sei bereits vor Wochen seiner Krebserkrankung erlegen. Konates Familie habe jedoch aufgrund finanzieller Notden Leichnam aus der bayerischen Stadtin die Elfenbeinküste nicht überführen können. Er sei deshalb wochenlang in der Leichenhalle aufbewahrt worden. Nachdem deutsche Behörden beschlossen hätten, die Leiche letztendlich einzuäschern, habe das Krankenhaus die Verwaltung der Günzburger Ulu-Moschee informiert.

Daraufhin habe die Moscheeverwaltung mit der Ulmer DITIB-Moschee und der Föderation der Yozgat-Vereine in Deutschland (AYDER) beraten und eine islamische Beerdigung für den ivorischen Mann organisiert.

Direkt nach der Beerdigung von Konate sei die Familiedarüber informiert worden. Der Imam des Heimatdorfes habe die Moschee angerufen und sich für das Engagement bedankt.

TRT Deutsch