Symbolbild. Ein Datenträger mit der Aufschrift „Kinderpornografie“.

Wegen des Besitzes von Kinderpornografie steht in Bayern ab kommender Woche ein Polizist vor Gericht. Bei einer Durchsuchung seien bei dem heute 26-Jährigen etwa 300 kinderpornografische Bilder und 74 Videoaufnahmen gefunden worden, sagte ein Sprecher der Zentralstelle Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Dienstag. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk über den Fall berichtet. Außerdem soll der Angeklagte in 13 Fällen heimlich Nacktaufnahmen von Frauen gemacht haben.

Der Polizist saß nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft in Untersuchungshaft, befindet sich inzwischen aber wieder auf freiem Fuß. Ab Mittwoch kommender Woche (16. Dezember) muss er sich wegen des Besitzes kinderpornografischer Schriften und unerlaubter Bildaufnahmen vor dem Amtsgericht im oberfränkischen Lichtenfels verantworten. Aus Platzgründen sei die Verhandlung aber ans Landgericht in Coburg verlegt worden, sagte Amtsgerichtsdirektor Matthias Huber.

DPA