Symbolbild: Strand in Antalya.  (AA)

Dmitriy Gorin, der Vizepräsident des russischen Verbandes der Reiseveranstalter (ATOR), beklagte auf dem Digital Aviation and Travel Forum in Moskau die derzeit noch geltende Einschränkung von Flügen zwischen der Türkei und Russland. Die Zahl der Flüge war für den Zeitraum vom 15. April bis zum 1. Juni limitiert worden. Viele Touristen konnten ihren Urlaub deshalb nicht wie geplant antreten.

Gorin wies darauf hin, dass russische Reiseveranstalter Touristen nun aufgrund der Flugbeschränkungen erhebliche Summen schulden: „Nach unseren Berechnungen beträgt die Gesamtverschuldung von Unternehmen gegenüber Touristen aufgrund von annullierten Flügen 20 Milliarden Rubel.“

Dennoch wollen die meisten russischen Touristen an ihren Plänen festhalten, 2021 die Türkei zu besuchen. Mehr als 60 Prozent der betroffenen Russen haben ihren Urlaub in der Türkei nur verschoben. „500.000 Touristen konnten nicht in die Türkei reisen. 18 Prozent sind stattdessen in andere Länder gereist und 15 Prozent urlaubten in Russland“, so Gorin.

Die stellvertretende russische Ministerpräsidentin Tatjana Golikova hatte am 12. April bekannt gegeben, dass vom 15. April bis zum 1. Juni die Zahl der regulären Flüge zwischen der Türkei und Russland begrenzt würde.

TRT Deutsch