Der deutsche Fußballstar Lukas Podolski nimmt am Sonntag das Training bei seinem neuen Club Antalyaspor in der Türkei auf. „Ich will performen“, sagte der Fußball-Weltmeister von 2014 in einem Interview für den „Kölner Stadt-Anzeiger“ und den „Express“.

Karriereende noch lange nicht in Sicht

„Wenn ich wieder richtig im Saft stehe, dann habe ich immer noch die Dynamik und Power von früher. Dann gehe ich ab“, unterstrich der Fußballer aus Köln. „Ich kann noch mehrere Jahre auf gutem Niveau Fußball spielen“, versprach der ehemalige deutsche Nationalspieler.

Am nächsten Samstag will er im Heimspiel gegen Konyaspor sein Debüt für Antalyaspor geben. Der türkische Club steht in der Süperlig gegenwärtig auf einem Abstiegsrang.

Podolski spielte bereits zwischen 2015 und 2017 für den Fußballverein Galatasaray Istanbul in der Türkei.

Der 34-Jährige hatte zuvor am Neujahrstag mit Vissel Kobe den japanischen Pokalwettbewerb gewonnen.

Podolski bereit für künftige Zusammenarbeit mit dem 1. FC Köln

Über eine künftige Zusammenarbeit mit seinem Stammverein 1. FC Köln sagte er:

„Das Potenzial des Clubs ist riesig, aber es sind in den vergangenen 20 Jahren sicherlich viele Fehler gemacht worden. Man muss das Potenzial des Vereins einfach besser nutzen.“

„Ich freue mich darauf, gemeinsam zu planen, wie ich den FC unterstützen kann. Denn Köln war, ist und bleibt meine Heimat und der FC ist mein Verein“, fügte Podolski hinzu und bezog sich damit aufein Treffen mit der Clubführung.

Indes dementierte er Gerüchte, wonach demnächst Döner von seinem Unternehmen im Kölner Stadion verkauft werde.„Vielleicht ist das in der Zukunft ein Thema. Ich plane erst einmal einen neuen Döner-Foodtruck, das ist konkreter.“

Neben dem Spielfeld ist der Fußballer mit seiner Lukas-Podolski-Stiftung auch sozial aktiv. Nach Angaben der Geschäftsführerin Lisa Niederdrenk spendet Podolski jährlich rund eine halbe Millionen Euro an soziale Projekte. Im Fokus stehen dabei Kinderheime in Deutschland und Polen. Außerdem finanzierte er insgesamt fünf Bolzplätze in Kölner Problembezirken.

TRT Deutsch und Agenturen