Archivbild: Enis Kervan, kosovarischer Minister für ländliche Entwicklung

Der Geheimdienst des Kosovo (AKI) prüft aktuell eine Anfrage der Regierung, die Fetullahistische Terrororganisation (FETÖ) und PKK/PYD als terroristische Vereinigungen einzustufen. Der Minister für ländliche Entwicklung, Enis Kervan, hatte am Donnerstag diesbezüglich eine Anfrage bei der Regierung gestellt. Alle Kabinettsmitglieder stimmten zu.

„Ich denke, dass Organisationen wie die PKK, PYD oder FETÖ, die überall auf der Welt Straftaten begehen, dem Kosovo schaden können“, betonte Kervan bei der Kabinettssitzung über geheimdienstliche und sicherheitspolitische Fragen. Deshalb sei es unerlässlich, dies in der Sicherheitsstrategie des Landes zu berücksichtigen.

Der Minister erinnerte auch an die Einstufung der PKK als Terrororganisation in der EU und den USA. Laut Kervan kann der Kosovo von einer Kooperation mit der Türkei gegen diese Gruppierungen profitieren.

Am 15. Juli 2016 hatte die Gülen-Sekte nach jahrelanger Infiltration des türkischen Staatsapparates versucht, die demokratisch gewählte Regierung des Landes zu stürzen. Der Putschversuch konnte jedoch durch den Widerstand der Sicherheitskräfte und des türkischen Volkes verhindert werden.

Die PKK führt seit über 40 Jahren Terroranschläge in der Türkei durch. Sie ist für den Tod von mehr als 40.000 Menschen verantwortlich, darunter Frauen und Kinder.

TRT Deutsch