Angesichts der Coronavirus-Krise stellt die EU fast 240 Millionen Euro für syrische Flüchtlinge und deren Aufnahmeländer bereit. Das Geld solle an Menschen im Irak, in Jordanien sowie im Libanon gehen, teilte die EU-Kommission mit. Auch die Aufnahmeländer selbst sollten unterstützt werden. „Dies ist ein Zeichen der Solidarität mit den bedürftigsten Bevölkerungsgruppen in einer schwierigen Zeit, die durch die Coronavirus-Pandemie noch verschärft wird“, sagte der zuständige EU-Kommissar Oliver Varhelyi. Beim aktuellen Hilfspaket liege der Schwerpunkt auf Bereichen wie Sozialfürsorge, Gesundheit, Bildung und Kinderschutz. So sind unter anderem 57,5 Millionen Euro zur Förderung des libanesischen Bildungssystems vorgesehen, weitere 100 Millionen Euro sollen unter anderem lokale Haushalte und syrische Flüchtlinge in dem Land stärken. Die Bildung in jordanischen Flüchtlingslagern soll mit 27,5 Millionen Euro unterstützt werden, das Gesundheitssystem in Jordanien mit 22 Millionen Euro.

DPA