“Netanyahu neće izbjeći posljedice svojih djela, biće priveden pravdi i platiće cijenu za ratne zločine koje je počinio“, poručio je turski predsjednik Erdogan. / Photo: AA (AA)
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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan warnt Israel vor „schwerwiegenden Konsequenzen“ im Fall von Attentaten auf Hamas-Mitglieder in Türkiye. Tel Aviv werde dann einen „hohen Preis“ zahlen müssen, sagte Erdoğan am Mittwoch auf dem Rückflug aus Katar. „Jeder in der Welt ist sich die Fortschritte von Türkiye im Bereich der Nachrichtendienste und der Sicherheit im Klaren“, unterstrich der türkische Staatschef.

Das Wall Street Journal hatte zuvor über israelische Attentatspläne in Türkiye, Katar und Oman berichtet. Diese gehen demnach aus einer geleakten Tonaufnahme des Chefs des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, Ronen Bar, hervor.

Der türkische Präsident verurteilte zudem das Vorhaben Israels, in Gaza eine Pufferzone zu errichten. Er bekräftigte vor diesem Hintergrund erneut die Forderung nach der Anerkennung eines unabhängigen palästinensischen Staates in den Grenzen von 1967. Dafür soll der Dialog mit den Golfstaaten intensiviert werden.

Kritik an „Siedlerterror“ und westlicher Unterstützung

Erdoğan richtete seine Kritik auch an die Gewalt der illegalen Siedler aus Israel in den besetzten Gebieten und bezeichnete sie als Terroristen. Die Hamas hingegen sei eine Widerstandsorganisation, die für den Schutz ihrer Heimat kämpfe. Erdoğan warf Israel vor, Gaza in ein Freiluftgefängnis verwandelt zu haben.

Erdoğan erinnerte, dass der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bereits vor den Angriffen auf Gaza vor Gericht gestanden habe. Dieser befinde sich nun in einer prekären Lage.

Der türkische Präsident sieht nach eigenen Angaben eine steigende Solidarität mit den Palästinensern, auch in westlichen Ländern. Immer mehr Menschen würden ein Ende der Gräueltaten in Gaza fordern. Im Gegensatz dazu herrsche eine „uneingeschränkte“ Solidarität des Westens mit Israel, besonders seitens der USA.

TRT Deutsch