Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat am Montag eine Klage gegen das Terminal 2 am künftigen Hauptstadtflughafen BER abgewiesen.

Vier Gemeinden aus dem Umland des Großflughafens hatten gegen eine entsprechende Änderung des Planfeststellungsbeschlusses geklagt. Damit wurde der seit 2018 laufende Bau des Terminals genehmigt, teilte das Gericht mit.
Das Terminal 2 für bis zu sechs Millionen Passagiere wird seit Herbst 2018 gebaut. Es soll möglichst zur geplanten Eröffnung des Flughafens im Oktober dieses Jahres fertig sein.

Das Gericht entschied, dass durch den Bau des Zusatzterminals die Rechte der Umlandgemeinden nicht verletzt werden. Der Fluglärm nehme gegenüber der üblichen Planfeststellung nicht zu, befanden die Richter. Eine Revision zum Bundesverwaltungsgericht ließen sie nicht zu.
In dem seit Montag laufenden Verfahren geht es auch um eine Klage eines Bürgervereins, die sich gegen Terminal 2 und zusätzliche Rollbahnen am BER richtet. Darüber ist noch nicht entschieden. Insgesamt waren vier Verhandlungstage angesetzt.

DPA