Der türkische Botschafter in Prag, Egemen Bağış (2. v. l.), und weitere Diplomaten und Beamte beider Länder posieren vor den BMC-Bussen während der Zeremonie in der Hauptstadt der Tschechischen Republik. (AA)

Türkische Busse des aus Izmir stammenden Nutzfahrzeug-Herstellers BMC wurden am Donnerstag im Rahmen einer Zeremonie in die Flotte des öffentlichen Nahverkehrs in Prag aufgenommen. Sie werden ab sofort den Bürgern der tschechischen Hauptstadt zur Verfügung stehen.

Für den Einsatz in Prag hat der führende türkische Fahrzeughersteller, der auch Einsatzfahrzeuge für Militär, Feuerwehr und öffentliche Dienste produziert, vorerst fünf Busse hergestellt und geliefert. Die Fahrzeuge werden über das tschechische Unternehmen BusPlan und dessen Partnerunternehmen vor Ort vertrieben.

An der Zeremonie nahmen der türkische Botschafter in Prag, Egemen Bağış, und der Handelsbeauftragte Berat Demirci Cörüt teil.

Bağış sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, man freue sich, dass Busse des türkischen Markenherstellers künftig auch in Prag eine Rolle im öffentlichen Nahverkehr spielen werden.

Bağış betonte, dass das Geschäft einen ernsthaften Beitrag zu den Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern leisten werde. Er merkte an, dass die von BMC produzierten Busse nicht die einzigen Fahrzeuge türkischen Ursprungs bleiben würden, die auf Tschechiens Straßen zum Einsatz kämen. Auch Fahrzeuge des in Adana beheimateten Herstellers Temsa würden künftig dort im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt.

Der türkische Automobilhersteller Temsa, ein Unternehmen im gemeinsamen Besitz des türkischen Mischkonzerns Sabancı Holding und der in den Niederlanden ansässigen PPF Group, wird die tschechische Flotte bis zum Ende dieses Jahres um weitere 14 Busse aufstocken.

TRT Deutsch