Zypern-Frage: Erzbischof gegen Gleichberechtigung von Türken und Griechen (TRT)

Der Erzbischof von Griechisch-Zypern, Chrysostomos II., hat sich über die Türken in Nordzypern rassistisch und herablassend geäußert. In einem Interview mit der griechischen Zeitung „Kathimerini“ behauptete Chrysostomos II, dass die türkischen Zyprer „nicht die gleichen Rechte wie die griechische Mehrheit“ haben könnten. Zudem verglich der Erzbischof den Ex-Präsidenten von Nordzypern, Mustafa Akıncı, mit dem jetzigen Präsidenten Ersin Tatar. Akıncı sei „mehr Zyprer“ gewesen als Präsident Tatar es zurzeit sei.

Präsident Tatar fordere von den Griechisch-Zyprern, dass der türkisch-zyprischen Gemeinschaft die gleichen Rechte gewährt würden wie den griechischen Zyprern.
Das dürfe nicht passieren, erklärte der Erzbischof. Die türkischen Zyprer würden nie die gleichen Rechte erhalten.

Auf die Frage, ob die Kirche eine gute Beziehung zu religiösen Führern in Zypern habe, erwiderte das Oberhaupt: Zu den Menschen, die sich als Zyprioten verstünden, pflege er ein gutes Verhältnis. Ausgenommen seien diejenigen, die sich zuerst als Türken und dann als Zyprer bezeichneten. Diese wollten nämlich einen eigenen Staat, so Chrysostomos II.

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