Symbolbild. 1. August 2018, Paris, Frankreich: BNP Paribas-Vorstandsvorsitzender Jean-Laurent Bonaffe bei einer Quartalsbilanzpressekonferenz. (DPA)
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Die französische Großbank BNP Paribas verkauft ihre US-Tochter Bank of the West für 16,3 Milliarden Dollar (14,5 Milliarden Euro). Käufer ist die kanadische Bank of Montréal, wie BNP Paribas am Montag mitteilte. Das Geschäft solle im Laufe des kommenden Jahres abgeschlossen werden. Die Wettbewerbsbehörden müssen noch zustimmen.

Die BNP Paribas hatte die Bank of the West im Jahr 1979 übernommen. Mehrere Medien hatten in den vergangenen Wochen berichtet, dass die Großbank einen Käufer suche. Am Sonntag war bekannt geworden, dass es fortgeschrittene Verhandlungen mit der Bank of Montréal gab. BNP will eigene Aktien vom Markt zurückkaufen

Das Management rechnet mit einem Vollzug des Deals innerhalb des kommenden Jahres. Die Aktionäre sollen davon profitieren: Die BNP will nach dem Vollzug eigene Aktien vom Markt zurückkaufen. Zudem will sie Einnahmen aus dem Verkauf für den Ausbau des eigenen Geschäfts und für mögliche Übernahmen verwenden.
Die BNP-Tochter mit Sitz in San Francisco betreibt mehr als 500 Filialen und Büros in 24 US-Bundesstaaten, vor allem im Westen und Mittleren Westen. Sie hat nach eigenen Angaben fast 1,8 Millionen Kunden und beschäftigt mehr als 9000 Mitarbeiter.

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DPA