Großbritannien und Türkei einigen sich auf Freihandelsabkommen - Türkischer Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu in London

Das Freihandelsabkommen zwischen der Türkei und Großbritannien steht kurz vor einem Abschluss. Seit dem Brexit am 31. Dezember 2019 führte das Vereinigte Königreich Handelsgespräche mit der Türkei. Die Verhandlungen zwischen den beiden Ländern „liefen sehr gut“, berichtet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.

Mit einem Handelsvolumen von fast 21 Milliarden Euro sei Großbritannien der zweitgrößte Handelspartner der Türkei. Die Türkei habe sich darauf geeinigt, den bilateralen Handel mit Großbritannien auf 20 Milliarden Dollar auszuweiten. Dies teilte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung „Financial Times“ mit.

Laut „Financial Times“ soll sich der britische Handelsminister Ranil Jayawardena in der kommenden Woche zu Gesprächen mit Amtskollegen treffen. Die Türkei und Großbritannien würden künftig in vielen Bereichen zusammenarbeiten. Demnach sind mehr als 2500 britische Unternehmen in der Türkei tätig, unter anderem BP, Shell, Vodafone, Unilever, BAE Systems, HSBC, Aviva und Diageo.


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