Symbolbild

Die Türkei begeht am Sonntag zum 98. Mal den „Tag des Sieges“. An dem Feiertag wird des Sieges im Jahr 1922 über die griechischen Besatzungstruppen während des Unabhängigkeitskrieges gedacht. Das Oberkommando über das türkische Heer hatte der spätere Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk.

Der Sieg vom 30. August 1922 in der Schlacht von Dumlupınar habe gezeigt, dass „dieses Land unsere ewige Heimat“ sei, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bei einer Rede am Samstag.

„Es ist kein Zufall, dass diejenigen, die versucht haben, unser Land vom östlichen Mittelmeer auszuschließen, und diejenigen, die vor einem Jahrhundert versucht haben, in unser Land einzufallen, die gleichen Eindringlinge sind“, fügte Erdoğan mit Blick auf den Erdgas-Streit mit Athen hinzu.

Die Türkei werde ihre Interessen im Mittelmeer mit dem gleichen „Enthusiasmus“ verteidigen, wie sie es schon während des „Befreiungskampfes trotz der Armut und Unmöglichkeit“ der Fall gewesen sei.

Nach dem bedeutenden Sieg in der Provinz Kütahya im Westen der Türkei war die griechische Armee bis nach Izmir verfolgt und zurückgeschlagen worden. Am 9. September 1922 gelang es den Türken, Izmir von der griechischen Besetzung komplett zu befreien. Bis Ende 1922 hatten alle ausländischen Streitkräfte die Gebiete verlassen. 1923 wurde schließlich die Republik Türkei ausgerufen.

TRT Deutsch