Journalisten der Webseite „The Intercept“ berichteten über das Wahlkampfteam. Nach ihren Recherchen setzte das Callcenter ProCom Gefängnisinsassen ein. Direkt aus den staatlichen Haftanstalten in Oklahoma riefen Frauen für die Bloomberg-Präsidentschaftswahl an.

Bloomberg reagierte umgehend und beendete die Zusammenarbeit mit dem Callcenter aus New Jersey. Er erklärte, der Bericht sei „von Grund auf richtig“ und er unterstütze diese Praxis nicht. Als Präsidentschaftsbewerber bemüht er sich, den Schaden kleinzuhalten.

Bis zur Präsidentschaftswahl im November 2020 dauert es noch. Doch er muss die Kandidatur der Demokratischen Partei erst einmal gewinnen. Noch liegen der frühere Vizepräsident Joe Biden, Senator Bernie Sanders und Senatorin Elizabeth Warren vorn. Schlagzeilen dieser Art sind wenig hilfreich.

Reuters