Türkischer Jungunternehmer verdient Millionen mit „Royal Donuts“

Der Studienabbrecher und Ex-Vodafone-Mitarbeiter Enes Şeker hat es geschafft – als Unternehmer verdient er 2,5 Millionen Euro im Jahr. Der Gründer von „Royal Donuts“ eröffnete ohne Marketingkenntnisse und Werbung mit nur mit 8000 Euro Startkapital seinen ersten Laden in Köln. 23 Monate später hatte Şeker 35.000 Follower auf Instagram und 2,5 Millionen Euro auf dem Konto, berichtet die „Rheinische Post“ am Montag.

Seine Geschäftsidee mit den „Royal Donuts“ schreibt Erfolgsgeschichte. Europaweit gibt es insgesamt 36 Filialen als Franchisekonzept. 60.000 bis 80.000 Euro zahlen Interessenten für einen Franchise-Vertrag mit Şeker. Die „Royal Donuts“-Geschäftsidee sei die am schnellsten wachsende Franchise in Europa. Jede Woche werden zwei neue Shops eröffnet, erklärt der 25-jährige Jungunternehmer stolz. Nicht einmal die Corona-Krise konnte das Geschäft mit der Leckerei bremsen. Das Verkaufskonzept basiere ohnehin auf „to go“ oder Lieferservice. Als Donut-Fan bietet er 120 verschiedene Sorten des süßen Gebäcks an – teilweise zum Premium-Preis von bis zu fünf Euro.

Mit dem Donut-Geschäft will er aber weiter expandieren. Zusammen mit seinem Freund und Investor Erol Norman will er weitere Filialen eröffnen – in Neuss, Mönchengladbach und Meerbusch. Taxi-Unternehmer Norman baut sich damit ein zweites Standbein auf und investiert eine sechsstellige Summe. Mit „Royal Donuts“ wollen sie auch den Markt in der Türkei und in den Vereinigten Arabischen Emiraten erobern.



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