Nach neuesten Fossilien-Funden soll der Berg Ararat einst an einem Meer gelegen haben. Wissenschaftler sind bei ihren Untersuchungen auf Blattstücke in den Fossilien gestoßen. Dabei handelt es ich um Blattstücke von Palmen, die nur am Meer wachsen. Vor etwa 23 bis 55 Millionen Jahren habe die Region am Meer gelegen, so die Forscher. Dort hätten sich früher auch Palmen befunden.

Der Ararat ist mit 5137 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg in der Türkei. Bewohner in dem Gebiet bezeichnen den Berg aufgrund seiner Höhe als „Dach der Türkei“. Dem Mythos zufolge soll im Gebirge die Arche Noah nach der Sintflut gestrandet sein. Schon aus diesem Grund ist der Berg Ararat für viele Touristen eine Attraktion.

Bekannt ist Ararat auch wegen seiner physikalischen Anomalie auf dem Berggipfel. Luftaufnahmen aus dem Jahre 1949 zeigen eine „Anomalie“ am Rande eines steilen Abhangs. Spekulationen, es könnte sich um die Arche Noah handeln, machten schnell die Runde. Im Jahre 2007 veröffentlichte ein türkischer Forscher seine Befunde zur Ararat-Anomalie. Demnach handelt es sich um einen mindestens fünf Millionen Jahre alten Kalksteinbruch. Das Eis habe die ungewöhnliche Form geschliffen.



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