Symbolbild. 5. Oktober 2021, Iznik, Türkei: Der Blick auf zwei Sarkophage aus der Nekropole von Hisardere in Iznik im Nordwesten der Türkei. Sie sind mit Bildern von Eros verziert. (Ihlas Haber Ajansi)

Als „spektakulär“ bezeichnet der Ausgrabungsleiter Aygün Ekin Meriç seinen jüngsten Fund in der Nekropole von Hisardere in Iznik in der nordwestlichen Provinz Bursa. In zwei mit Bildern von Eros, dem Gott der Liebe in der griechischen Mythologie, verzierten Sarkophagen wurden mumifizierte Skelette gefunden.

Symbolbild. 5. Oktober 2021, Iznik, Türkei: Archäologen bergen einen Sarkophag in der Nekropole von Hisardere in Iznik im Nordwesten der Türkei. (Ihlas Haber Ajansi)

Die Ausgrabungen werden vom türkischen Ministerium für Kultur und Tourismus durchgeführt. Ausgrabungsleiter Meriç ist ein Wissenschaftler der archäologischen Abteilung der Dokuz Eylül Universität in der westlichen Provinz Izmir.

Die Nekropole wurde im zweiten und dritten Jahrhundert intensiv genutzt. In der Region wurden bisher insgesamt sechs Sarkophage gefunden, wenn man die beiden jüngsten Funde hinzuzählt.

Symbolbild. 5. Oktober 2021, Iznik, Türkei: Archäologen bergen einen Sarkophag in der Nekropole von Hisardere in Iznik im Nordwesten der Türkei. (Ihlas Haber Ajansi)

Kammergräber aus dem 3. Jahrhundert

Auch einzigartige Kammergräber aus dem 3. Jahrhundert wurden entdeckt. Nach Angaben des türkischen Wissenschaftlers werden die Sarkophage in Zukunft im Archäologiemuseum von Iznik ausgestellt, das sich derzeit im Bau befindet.

Symbolbild. 5. Oktober 2021, Iznik, Türkei: Der neu entdeckten Sarkophage aus der Nekropole von Hisardere in Iznik im Nordwesten der Türkei sind mit Bildern des griechischen Gottes der Liebe, Eros, verziert. (Ihlas Haber Ajansi)

Mehrere Sarkophage sind seit 1989 bei illegalen Ausgrabungen in dem Ort gefunden worden. Die genaue Lage des Gebiets ist seit 2018 bekannt. Ein Jahr später wurden wissenschaftliche Ausgrabungsarbeiten eingeleitet. Dabei wurde festgestellt, dass das gesamte Bauwerk Teil einer Basilika ist. Mehr zum Thema: Türkei: Eingangstor des Zeustempels bei Ausgrabungen in Magnesia freigelegt

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