Symbolbild: Der Schauspieler Mark Ruffalo.  (AFP)

Der US-amerikanische Schauspieler Mark Ruffalo hat angesichts der Zusammenstöße in Jerusalem und des anhaltenden Konflikts mit der Hamas und nahestehenden Organisationen im Gazastreifen Sanktionen gegen Israel gefordert. Strafmaßnahmen, so erklärte der Schauspieler am Dienstag, hätten „auch schon gegen die Apartheid in Südafrika“ geholfen.

Der „Avengers“-Star, der Israel zuvor eine „asymmetrische Kriegsführung“ gegen Palästinenser vorgeworfen hatte, schrieb auf Twitter: „1500 Palästinenser stehen vor der Vertreibung in Jerusalem. 200 Demonstranten sind verletzt worden. Neun Kinder sind getötet worden. Sanktionen gegen Südafrika halfen bei der Befreiung der schwarzen Bevölkerung - es ist Zeit für Sanktionen gegen Israel, um die Palästinenser zu befreien.“

Ruffalo verlinkte auch eine Petition, die „Sanktionen gegen israelische Schlüsselindustrien“ fordert, „bis den Palästinensern volle und gleiche Bürgerrechte gewährt“ würden. Die Petition behauptet, dass Israel „mit maximaler Grausamkeit“ auf palästinensische Proteste reagiere und sich an „rassistischer Brutalität“ sowie „militärischer Besatzung“ beteilige. Die Petition wurde von Avaaz, einer US-amerikanischen Non-Profit-Organisation, gestartet und hat bereits über 1,5 Millionen Unterschriften.

Erst am 6. Mai hatte Ruffalo einen Beitrag des ehemaligen Pink-Floyd-Bassisten Roger Waters geteilt, in dem dieser Israel als „Apartheidstaat“ bezeichnete. Dabei bezog er sich auf drohende Vertreibung mehrerer arabischer Familien aus Häusern im Ost-Jerusalemer Stadtteil Scheich Dscharrah.

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TRT Deutsch