Archivbild: Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu während einer Pressekonferenz am 2. Juni 2021 (AA)
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Die Türkei hat ihren Luftraum für militärische und zivile Flugzeuge gesperrt, die Soldaten aus Russland nach Syrien bringen. Das teilte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu auf seinem Flug nach Uruguay mit, wie TRT Haber am Samstag berichtete. Zuvor habe es dazu Gespräche mit Moskau gegeben. Ankara habe Moskau in dreimonatigen Abständen bis April die Erlaubnis erteilt, den türkischen Luftraum zu durchfliegen, doch seien diese Flüge nun eingestellt worden, fügte Çavuşoğlu hinzu.
Das NATO-Mitglied Türkei unterhält gute Beziehungen sowohl zur Ukraine als auch zu Russland und hat angeboten, in Friedensgesprächen zwischen den beiden Kriegsparteien zu vermitteln. Laut Çavuşoğlu haben der russische Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj einem möglichen Treffen in der Türkei bereits zugestimmt, falls Fortschritte bei den Friedensgesprächen erzielt würden. Moskau und Kiew arbeiten demnach an einem „Entwurf einer gemeinsamen Erklärung“, so Çavuşoğlu, ohne weitere Details zu nennen.
Am 24. Februar sind russische Truppen in die Ukraine einmarschiert. Inzwischen konzentriert sich das Kampfgeschehen vor allem auf den Osten und Süden der Ukraine.

DPA