Die 29-jährige Terroristin und ihre Kinder, die sich als deutsche Staatsbürger erwiesen, seien im Rahmen der verstärkten türkischen Rückführungsbemühungen von ausländischen Terroristen in ihr Ursprungsland zurückgeschickt worden, teilte das türkische Innenministerium in einer Erklärung mit.

Berichten zufolge flüchtete die Frau aus dem Gefangenenlager im nordsyrischen Ain Issa. Dieses Lager wird vom syrischen Ableger der terroristischen PKK-Organisation, auch als YPG bekannt, gehalten, die militärisch unter anderem von den USA unterstützt wird.

Das Flugzeug mit dem Daesh-Mitglied soll laut der deutschen Bundespolizei Mittwochabend in der norddeutschen Stadt Hamburg gelandet sein. Mit der Frau reisten zwei Söhne, jeweils im Alter von zwei und vier Jahren.

Nach der Landung wurde die Frau von der Polizei festgenommen, bestätigte die Hamburger Oberstaatsanwaltschaft. Dem Daesh-Mitglied wird die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen.

Die Türkei hat bisher 7500 Daesh-Mitglieder abgeschoben, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan Anfang Dezember und fügte hinzu, dass sich derzeit noch 1149 Daesh-Terroristen in türkischen Gefängnissen befinden.

TRT Deutsch und Agenturen