Die Flaggen der Türkei und der EU nebeneinander.  (DPA)
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Die Europäische Union erkennt künftig auch digitale COVID-19-Zertifikate der Türkei an. Dies teilte die Europäische Kommission am Donnerstag mit. Ab sofort gehören die Türkei, Nordmazedonien und die Ukraine dem COVID-19-Zertifikatssystem der EU an. Dieses ermöglicht das freies Reisen in die EU und innerhalb der EU für Personen, die mittels eines Zertifikats ein geringes epidemiologisches Risiko nachweisen können.

Dies geschieht durch den Nachweis einer Corona-Schutzimpfung, eines aktuellen Tests oder einer Genesung. Die Impfung muss jedoch mittels eines von der EMA zugelassenen Impfstoffs erfolgt sein.

Personen, die im Besitz eines von der Türkei ausgestellten Corona-Zertifikats sind, können ab Freitag zu den gleichen Bedingungen wie EU-Bürger in die EU einreisen. Im Gegenzug können EU-Bürger bei der Einreise in die Türkei ebenfalls ihren COVID-19-Ausweis benutzen.

„Da wir die Pandemie gemeinsam bekämpfen, sind unsere Partner auch ein integraler Bestandteil der gemeinsamen sicheren Öffnung“, kommentierte EU-Kommissar Oliver Varhelyi die Entscheidung und hieß die Türkei, die Ukraine und Nordmazedonien im System der digitalen COVID-Zertifikate der EU willkommen.

Das Dokument ist auf dem Smartphone oder in Papierform erhältlich und enthält einen QR-Code, mit dem die Behörden den COVID-19-Status des jeweiligen Reisenden feststellen können.

Bei den von der EMA zugelassenen Impfstoffen handelt es sich um die Produkte der Pharmaunternehmen Pfizer-BioNTech, Moderna, AstraZeneca, CureVac und Johnson&Johnson.

TRT Deutsch