Frankreich: Versuchter Brandanschlag auf Moschee (AA)
Folgen

Ein Unbekannter hat am Freitag versucht, die Mevlana-Moschee in der französischen Stadt Châteaudun in Brand zu setzen. Die Moschee stand zum Zeitpunkt des Vorfalls leer, da sie Seit Donnerstagabend wegen der Corona-Pandemie geschlossen ist, wie „islamq.de“ am Samstag berichtete.

Auf dem Überwachungsvideo ist demnach ein ausgebrannter Müllcontainer zu sehen. Die Angreifer hätten versucht, die Moschee mit Benzin anzuzünden, erklärte der Vorsitzende der Moschee, Ahmet Tosun. Er verurteile den Angriff, der lediglich das Ziel habe, die muslimische Gemeinde zu verängstigen und zu verärgern.

In Frankreich gab es bereits in Vergangenheit eine Serie von Angriffen auf muslimische Einrichtungen. Im August wurde ein Brandschlag auf die Essalem-Moschee in Lyon und auf die Ömer-Moschee in Bron verübt. Im April wurde die Eingangstür des Türkischen Kulturzentrums Saint-Etienne mit dem Spruch „DIE ARABE C-19“ (dt. Araber sollen an Corona sterben) beschmiert. Im März eröffnete ein Mann das Feuer vor einer Moschee im Pariser Norden. Im Oktober 2019 fielen mehrere Schüsse vor einer Moschee in der Stadt Bayyone.

TRT Deutsch