Im Osten der Schweiz haben sich Hunderte Demonstranten auf einen Marsch nach Davos gemacht, wo am Montag das Weltwirtschaftsforum mit Teilnehmern wie US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beginnt. Aus der Gemeinde Küblis machten sich am Samstag knapp 600 Menschen auf den Weg, wie die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Auf ihren Transparenten standen demnach Slogans wie „Demokratie statt WEF-Diktatur“ oder „Demokratie statt Öligarchie“.
Laut dem Agenturbericht stammte etwa die Hälfte der Demonstranten aus der Schweiz. Der Rest reiste aus Ländern wie Deutschland, England, Spanien sowie aus Süd- und Westafrika an, um gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF) zu protestieren.
Die Mitglieder des Protest-Kollektivs Strike-WEF forderten Engagement für „soziale Gerechtigkeit“ und „eine Welt, in der jeder genug zum Leben hat“. Die Proteste richten sich auch gegen die Macht von Großkonzernen. Die Teilnehmer des Protestmarschs wollten sich am Sonntag nach ihrer Ankunft in Davos einer genehmigten Demonstration der Schweizer sozialistischen Jugend anschließen.
Am Samstag fand in der Schweizer Hauptstadt Bern außerdem eine nicht genehmigte Kundgebung unter dem Motto „Smash WEF“ (Zerschlagt das WEF) mit zunächst mehreren hunderte Teilnehmern statt, wie SDA-Keystone berichtete. Am späten Nachmittag standen dem großen Polizeiaufgebot demnach nur noch ein paar Dutzend Demonstrierende gegenüber.
Das diesjährige Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos findet von Montag bis Freitag statt. Erwartet werden knapp 3000 hochrangige Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft.


















