Nach der Ermordung von Irans geistigem Oberhaupt Ali Chamenei ist Ayatollah Alireza Arafi in das Übergangs-Führungsgremium der Islamischen Republik berufen worden. Der iranische Schlichtungsrat wählte das Mitglied des Wächterrats und des Expertenrats in das Übergangs-Führungsgremium, wie Schlichtungsrat-Sprecher Mohsen Dehnawi am Sonntag im Kurzbotschaftendienst X bekanntgab.
Damit steht das Trio, das den Iran nach der Ermordung des geistlichen Oberhaupts Chamenei bis zur Wahl eines Nachfolgers vorübergehend führen soll: Ihm gehören neben Arafi der iranische Präsident Massud Peseschkian und Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei an.
Ayatollah Chamenei war das geistige Oberhaupt des Iran und der schiitischen Muslime – von 1989 bis zu seiner Erdmordung bei US-israelischen Angriffen am 28. Februar. Während seiner Amtszeit stärkte er den Widerstand gegen den US-israelischen Einfluss im Nahen Osten.
Die USA und Israel hatten am Samstagmorgen eine massive Welle von völkerrechtswidrigen Luftangriffen gegen die Islamische Republik Iran gestartet. Als Reaktion führte der Iran Gegenschläge auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion aus.
















