Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist am Sonntag in den US-Bundesstaat Florida gereist, um dort mit US-Präsident Donald Trump zusammenzukommen. Nach Medienberichten soll das Treffen am Montag auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago stattfinden. Auf der Agenda soll unter anderem die Lage in Gaza, Syrien und im Libanon stehen.
Die US-Regierung und regionale Vermittler drängen derzeit auf Fortschritte bei der zweiten Phase der Waffenruhe zwischen Israel und der Widerstandsorganisation Hamas im Gazastreifen. Der Prozess kommt bislang nur schleppend voran.
Die zweite Phase des Abkommens sieht unter anderem einen weiteren Rückzug israelischer Truppen vor. Zudem soll eine palästinensische Übergangsverwaltung die Kontrolle übernehmen und eine internationale Stabilisierungsgruppe stationiert werden. Die Entwaffnung der Hamas gilt dabei als einer der zentralen Streitpunkte.
Das US-Nachrichtenportal Axios berichtete unter Berufung auf Vertreter des Weißen Hauses, die Gespräche könnten darüber hinaus den Weg für eine technokratische palästinensische Regierung in Gaza ebnen. Es werde aber zugleich befürchtet, dass Netanjahu Schritte unternehmen könnte, um den Friedensprozess auszubremsen.
Nach einem Bericht der israelischen Zeitung „Yedioth Ahronoth“ sollen bei dem Treffen auch weitere sicherheitspolitische Themen erörtert werden. Dazu zählen demnach Irans Raketenprogramm und mögliche Sicherheitsvereinbarungen zwischen Israel und Syrien sowie die Rolle der Hisbollah im Libanon.


















