31. März - Tag des Völkermordes: Aserbaidschan gedenkt der Opfer
Vor 104 Jahren verübten daschnak-bolschewistische armenische Milizen in der Stadt Baku und anderen Städten Massaker an Aserbaidschanern. Anlässlich des nationalen Gedenktages erinnerte das Außenministerium der Republik Aserbaidschan an die Opfer.
31. März - Tag des Völkermordes: Aserbaidschan gedenkt der Opfer (TRT)

Das Außenministerium der Republik Aserbaidschan hat in einer offiziellen Erklärung an den Völkermord von Aserbaidschanern erinnert. Anlässlich des 104. Jahrestags der Ereignisse veröffentlichte das Ministerium diese am Donnerstag auf der Webseite der aserbaidschanischen Botschaft in Berlin.

Unter der Federführung des Baku-Sowjets

Von März bis April 1918 hatten daschnak-bolschewistische bewaffnete Gruppen in der Stadt Baku und in anderen Städten Massaker an Aserbaidschanern begangen. Die Einheiten bestanden hauptsächlich aus Armeniern und agierten unter dem Mandat des Baku-Rates (Baku-Sowjet). Zehntausende von Zivilisten wurden damals allein aufgrund ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit getötet.

Eine vollständige Untersuchung der Ereignisse und deren politisch-juristische Bewertung seien lange Zeit verhindert worden. Erst nach 80 Jahren habe der damalige Präsident der Republik Aserbaidschan, Heidar Alijew, per Dekret den 31. März zum Tag des Völkermords an den Aserbaidschanern erklärt. Das Gedenken der Opfer des Massakers spiele eine wichtige Rolle bei der Aufklärung der ethnischen Säuberungen an Aserbaidschanern.

„Armenien muss Rechenschaft ablegen“

Es sei wichtig, der Straflosigkeit Armeniens ein Ende zu setzen, um die Wiederholung solcher unmenschlichen Verbrechen zu verhindern, heißt es weiter. Armenien müsse seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommen. Die Republik Aserbaidschan werde in diesem Sinne alle verfügbaren und notwendigen rechtlichen Maßnahmen ergreifen, um Frieden zu gewährleisten und die Rechenschaftspflicht aufrechtzuerhalten.

TRT Deutsch