Trotz Regen neue Brände: Keine Entspannung in der Sächsischen Schweiz
Im Nationalpark Sächsische Schweiz zeigt sich weiterhin keine Entspannung bei den Waldbränden. An der tschechischen Grenze sind neue Brände entdeckt und bekämpft worden. Rund 350 Einsatzkräfte sind im Einsatz
29. Juli 2022, Sachsen, Bad Schandau: Ein Helikopter mit Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, an Bord startet für einen Aufklärungsflug über die Waldbrände im Nationalpark Sächsische Schweiz am Ufer der Elbe. (DPA)

Trotz leichten Regens ist bei den Waldbränden im Nationalpark Sächsische Schweiz weiter keine Entspannung in Sicht. „Es ist zu wenig“, sagte der Sprecher des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Thomas Kunz, am Samstagmorgen. Am Freitagabend seien im Gebiet der sogenannten Partschenhörner an der tschechischen Grenze neue Brände entdeckt und bekämpft worden. Erkundungsflüge sollen am Samstagmorgen klären, ob der Einsatz erfolgreich war. Rund 350 Einsatzkräfte waren laut Kunz am Samstagmorgen zur Bekämpfung der Brände unterwegs. Im Laufe des Tages würden zwei weitere Hubschrauber zum Löschen erwartet, sodass dann zehn Maschinen im Einsatz seien. Feuer am vergangenen Wochenende ausgebrochen Das Feuer war am vergangenen Wochenende im Nationalpark Böhmische Schweiz in Tschechien ausgebrochen und hatte am Montag auf den Nationalpark Sächsische Schweiz übergegriffen. In Bad Schandau und in Sebnitz gilt Katastrophenalarm. Eine Auswertung von Satellitendaten ergab, dass etwa 150 Hektar vom Waldbrand betroffen sind. Bisher waren die Behörden davon ausgegangen, dass sich das Feuer auf einer Fläche von 250 Hektar ausgebreitet hat. Mehr zum Thema: Brände in Sachsen und Brandenburg: Feuerwehr sieht Lage weiterhin kritisch

DPA