Archivbild. Der französische Routinier Moussa Sissoko während einem Spiel der Equipe Tricolore (DPA)

Routinier Moussa Sissoko von Deutschlands erstem EM-Gegner Frankreich verlässt sich bei der Fußball-EM lieber auf die Stärke des Weltmeisters als auf intensives Gegner-Studium. „Zu viel Fußball zu schauen, ist vielleicht gar nicht gut“, sagte der 31-Jährige von Tottenham Hotspur am Samstag auf einer Pressekonferenz lachend.

Hintergrund war eine Frage, ob sich das Team alle Spiele der Mitfavoriten bei der EM ansehen werde. „Das können wir gar nicht. Wir haben viele andere Aufgaben“, sagte Sissoko. Er gehört bereits seit zwölf Jahren zum Kader der Equipe Tricolore, zählte aber ausgerechnet bei der gewonnenen WM 2018 nicht zum Aufgebot.

Das Auftakt-Spiel zwischen Italien und der Türkei (3:0) habe das Team aber gemeinsam im Vorbereitungs-Quartier in Clairefontaine geschaut. Und Sissoko zeigte sich durchaus beeindruckt von den Italienern. „Sie haben gut gespielt und verdient gewonnen“, sagte er: „Sie sind sicher einer der Favoriten.“

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