10. Mai 2021, Ostjerusalem: Israelische Sicherheitskräfte greifen einen Palästinenser an (AA)

Das brutale Vorgehen der israelischen Sicherheitskräfte gegen Palästinenser in Scheich Dscharrah im besetzten Ostjerusalem hat eine Welle der Entrüstung losgetreten. Auch der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu und der Kommunikationsdirektor Fahrettin Altun verurteilten am Montag auf Twitter die Angriffe.

Çavuşoğlu hielt fest, dass die Gewaltanwendung Israels gegen die Menschen um die Al-Aqsa-Moschee noch kein Ende habe. „Diejenigen, die sich nicht gegen diese Grausamkeit stellen, dürfen nicht über einen Friedensprozess im Nahen Osten sprechen“, schrieb der Außenminister. Die Türkei werde weiterhin das Sprachrohr der „palästinensischen Geschwister“ sein und ihre Rechte verteidigen.

Altun appellierte an die islamische Welt und forderte: „Es ist an der Zeit, den niederträchtigen und grausamen Angriffen Israels ein Ende zu setzen!“ Er bezeichnete Israel dabei als einen „Terrorstaat“ und verlangte von der „gesamten Menschheit“, dem Land seine Grenzen aufzuzeigen. Dies sei eine historische und menschliche Verantwortung. Die Türkei werde gegen dieses „Unterdrückungssystem“ notfalls auch alleine kämpfen.

Israelische Sicherheitskräfte hatten am Freitag die Al-Aqsa-Moschee gestürmt und dabei betende Palästinenser mit Gummigeschossen und Blendgranaten angegriffen, darunter auch Frauen und Kinder. Über das ganze Wochenende hinweg wurden dabei hunderte Palästinenser verletzt.

TRT Deutsch