Der türkische Präsident Erdoğan nimmt im Anıtkabir in Ankara an einer Zeremonie teil. (AA)

Die Türkei begeht den 98. Jahrestag der Gründung der Republik mit einer Reihe von Veranstaltungen im ganzen Land. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan nahm am Freitag an einer Zeremonie am Mausoleum des türkischen Staatsgründers, Mustafa Kemal Atatürk, teil. Weitere Veranstaltungen reichen von Konzerten und Lichtshows bis hin zu Ausstellungen und Konferenzen.

Die erste offizielle Zeremonie fand im Anıtkabir, dem Atatürk-Mausoleum in Ankara, statt. Dabei wurde traditionell mit einer Kranzniederlegung und einer Schweigeminute unter Beteiligung hochrangiger Beamter der Staatsgründer gewürdigt.

Die Feierlichkeiten werden mit kleineren Zeremonien fortgesetzt, die von lokalen Behörden im ganzen Land organisiert werden – insbesondere Musikveranstaltungen, aber auch Ausstellungen sowie Konferenzen. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise werden Teilnehmer verpflichtet, Gesichtsmasken zu tragen und die Abstandsregeln zu beachten.

Am Vorabend des 29. Oktober, der in der Türkei als „Tag der Republik“ gefeiert wird, richtete der türkische Präsident zum 98. Jahrestag der türkischen Republik eine Botschaft an die Nation. „Ich gratuliere unseren Bürgern im In- und Ausland und all unseren Freunden, die unseren Stolz auf diesen Tag teilen“, sagte Präsident Erdoğan in der Videobotschaft.

Nach einer langen Bauzeit wird auch der Neubau des Atatürk-Kulturzentrums am berühmten Taksim-Platz in Istanbul eröffnet. Das Gebäude beherbergt den wichtigsten Opernsaal der Türkei sowie zahlreiche Konzert- und Theatersäle. Präsident Recep Tayyip Erdoğan wird ebenfalls an der Eröffnungsfeier teilnehmen.

TRT Deutsch