Symbol der Weltgesundheitsorganisation.  (AFP)

Das Türkei-Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein am Freitag mit dem türkischen Dienst der „Deutschen Welle“ (DW) geführtes Interview zur Corona-Lage in der Türkei nochmals veröffentlicht. Aufgrund einer verzerrten medialen Darstellung von Aussagen habe sich die Organisation zu einer Klarstellung gezwungen gesehen, heißt es in der WHO-Stellungnahme vom Sonntag.

„Eine klare und konsistente Kommunikation ist äußerst wichtig für das nützliche Engagement der Community und die evidenzbasierte Politik und Entscheidungsfindung aller Beteiligten“, betonte die WHO mit Blick auf die Verantwortung von Medien bei der Verbreitung von Informationen. „Wir haben jedoch festgestellt, dass einige Medien einige der Aussagen, die wir während des Interviews mit DW Türkçe tatsächlich gemacht haben, jetzt leider falsch darstellen.“

In Bezug auf die Transparenz der Türkei hinsichtlich der Fallzahlen betonte die WHO: „Die Türkei hat sich von Anfang an gut geschlagen. Wir sind jetzt auch nicht so schlecht wie andere Länder.“

Die generelle Corona-Lage in der Türkei sei „nicht so schlimm wie in Europa“ oder woanders in der Welt. Trotzdem müssten sich alle an den Corona-Maßnahmen beteiligen, sonst könnten Gesundheitssysteme an ihre Belastungsgrenze geraten - wie es in den USA zu beobachten sei.




TRT Deutsch