Die Logos von Hyundai und Apple nebeneinander. (Others)

Der südkoreanische Autohersteller Hyundai hat am Freitag Gespräche mit Apple über eine mögliche Zusammenarbeit im Bereich Elektroautos und Batterien bestätigt. Über den genauen Inhalt der Gespräche schwieg der südkoreanische Konzern. Nach der Pressemitteilung stieg die Hyundai-Aktie um 25 Prozent.

Bereits seit Wochen kursierten Medienberichte darüber, dass Apple die Forschung an selbstfahrenden Autos vorantreibt und darauf abzielt, schon 2024 E-Autos zu produzieren – mit eigener Batterietechnik. Apple hatte schon vor vier Jahren nach Kooperationspartnern für das „Project Titan“ gesucht. Auch bei BMW und Mercedes hatte der Techriese damals angefragt – bekam jedoch eine Absage.

Korea Economic Daily TV berichtete am Freitag, dass der iPhone-Hersteller und Hyundai in Gesprächen seien, um bis 2027 selbstfahrende Elektrofahrzeuge zu entwickeln. Auch die Tochtergesellschaft Kia Motors wurde erwähnt. Der Sender nannte keine Quellen.

„Apple und Hyundai sind im Gespräch, aber da es sich um ein frühes Stadium handelt, ist noch nichts entschieden“, sagte Hyundai in einer Erklärung. In einer später veröffentlichten Meldung des Autoherstellers hieß es, dass es Kooperationsanfragen von verschiedenen Unternehmen gebe – ohne dabei einen Namen zu verraten.

Apple lehnte eine Stellungnahme zu den Berichten ab. Der iPhone-Hersteller ist ohnehin bekannt dafür, Produktpläne unter Verschluss zu halten. Experten gehen jedoch davon aus, dass sich Apple auf einen Fertigungspartner verlassen wird.

„Wir glauben weiterhin fest daran, dass Apple letztendlich eine strategische EV-Partnerschaft im Jahr 2021 ankündigt, die den Grundstein für den Einstieg in den boomenden Elektroauto-Bereich legt“, so die Analysten von Wedbush Securities.

Apple ist nicht der einzige Konzern, der sich für den wachsenden Markt der Elektromobilität interessiert. Sony etwa hat auf der CES in Las Vegas das Konzeptauto „Vision S“ präsentiert. Für den Prototypen kooperierte der japanische Konzern mit dem österreichischen Autohersteller Magna Steyr sowie mit den drei großen deutschen Zulieferern Continental, ZF und Bosch.

TRT Deutsch