Symbolbild. 23.03.2022, Ukraine, Mariupol: Eine russische Panzerkolonne mit dem aufgemalten Z-Symbol erstreckt sich in die Ferne, während sie auf der Autobahn Mariupol-Donezk in Richtung Norden fährt. (DPA)
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Die USA wollen Russlands Rüstungsindustrie angesichts der Invasion in der Ukraine weiter unter Druck setzen. „Die nächste Phase unserer Arbeit wird darin bestehen, Russlands Kriegsmaschinerie Stück für Stück zu zerlegen, indem wir den militärisch-industriellen Komplex und seine Lieferkette zerstören“, kündigte Vize-Finanzminister Wally Adeyemo am Montag am Rande der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington an.
Mit Hilfe weiterer Sanktionen und Exportkontrollen solle verhindert werden, dass das russische Militär seine Vorräte aufstocke. Die Strafmaßnahmen zielten daher besonders auf Schlüsselsektoren wie Luft- und Raumfahrt und Elektrotechnik. Die USA haben wegen des Kriegs in Abstimmung mit westlichen Partnern bereits harte Sanktionen verhängt. Dazu gehören strikte Exportkontrollen unter anderem für Hightech-Produkte wie Halbleiter, für Software und für Teile der Luftfahrtindustrie.

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DPA