Nach einer Einigung mit Syriens Zentralregierung sind laut staatlichen Angaben auch die letzten Kämpfer der Terrororganisation YPG/SDF aus Aleppo abgezogen. Die staatliche Nachrichtenagentur SANA berichtete am Samstag, die restlichen YPG/SDF-Kämpfer hätten in einem Konvoi den Stadtteil Scheich Maksud verlassen. Zuvor hatte eine Gruppe von YPG/SDF-Kämpfern unter anderem das „Yassin-Krankenhaus“ in dem Viertel besetzt.
Auch der syrische Staatsrundfunk bestätigte unter Berufung auf Sicherheitskreise das Ende der YPG/SDF-Präsenz in Aleppo. Die Stadtteile Scheich Maksud und Ashrafieh stünden inzwischen vollständig unter Kontrolle der syrischen Armee, hieß es weiter. Die YPG/SDF-Kämpfer wurden demnach in die Stadt Tabqa westlich des Euphrats gebracht, die derzeit von der Terrormiliz besetzt wird.
Nach Angaben der syrischen Armee wurden alle Militäroperationen in Scheich Maksud am Freitag um 15 Uhr (Ortszeit) eingestellt.
Seit Dienstag hatte die YPG/SDF nach staatlichen Informationen unter anderem Wohnviertel, öffentliche Einrichtungen und Stellungen der Regierungstruppen in Aleppo beschossen. Dabei seien 23 Menschen getötet und mehr als 100 weitere verletzt worden. Während der Kämpfe sollen rund 165.000 Einwohner die Viertel Scheich Maksud und Ashrafieh verlassen haben.
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