Hebammen bieten Schwangeren und Paaren mit Neugeborenen ihre Hilfe in der Corona-Krise mit Videoschalte an.

Bis Mitte Juni könne verstärkt auf Beratung oder Kursteilnahme per Videotelefonie zurückgegriffen werden, teilten die maßgeblichen Hebammenverbände und der Spitzenverband der Krankenkassen mit. „So bleibt die Versorgung von Schwangeren und Müttern im Wochenbett in dieser außerordentlichen Situation aufrechterhalten und mögliche Verdienstausfälle für freiberufliche Hebammen können minimiert werden.“ Videotelefonie soll sowohl für individuelle Vor- als auch für spezielle Aufklärungsgespräche angeboten werden. Die Kommunikation solle in Echtzeit möglich sein, den versicherten Frauen sollten dabei keine zusätzlichen Kosten etwa für Software entstehen, hieß es in der Mitteilung. Auch auf eine private Atmosphäre solle geachtet werden. Seitens der Hebammen waren an der Vereinbarung der Deutsche Hebammenverband, der Bund freiberuflicher Hebammen und das Netzwerk der Geburtshäuser beteiligt. Stefanie Stoff-Ahnis vom Vorstand des GKV-Spitzenverbandes sagte: „Digitale Technik hilft, die aktuell geforderte soziale Distanz zu halten und dennoch individuell auf die Sorgen der Frauen zu reagieren.“

DPA