Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa wird nach Angaben der USA noch im Laufe dieses Monats zu einem offiziellen Besuch nach Washington reisen. Nach Informationen des US-Sondergesandten für Syrien, Tom Barrack, soll al-Scharaa während seines Aufenthalts ein Abkommen über den Beitritt Syriens zur US-geführten internationalen Koalition im Kampf gegen die DAESH-Miliz unterzeichnen. Barrack äußerte sich am Samstag am Rande einer Sicherheitskonferenz in Bahrain.
Für al-Scharaa wäre dies der erste Besuch in der US-Hauptstadt. Bereits im September hatte er an der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York teilgenommen – sein erster internationaler Auftritt seit seiner Ernennung zum Präsidenten.
Der Besuch in Washington gilt als weiterer Schritt der diplomatischen Annäherung zwischen den Vereinigten Staaten und Syrien. Nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad durch die Rebellengruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS) und verbündete Gruppen im Dezember 2024 hatte US-Präsident Donald Trump im Juni die gegen Syrien verhängten Sanktionen aufgehoben. Beobachter sehen darin den Versuch, den Wiederaufbau Syriens politisch zu begleiten und das Land in regionale Sicherheitsstrukturen einzubinden.


















