Angesichts einer drohenden Kriegsgefahr will der Iran an diesem Freitag im Golfstaat Oman neue Gespräche mit den USA aufnehmen. Außenminister Abbas Araghtschi kündigte an, dass die Atomverhandlungen um 10.00 Uhr (Ortszeit/7.00 Uhr MEZ) in der Hauptstadt Maskat beginnen sollen.
Aus Washington wurde das Treffen bestätigt. Nach Angaben einer hochrangigen US-Regierungsbeamtin nehmen der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teil.
Unklar bleibt die Tagesordnung. Der Iran möchte sich laut Außenminister Araghtschi auf das Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen beschränken. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch Irans Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten wie der Widerstandsorganisation Hamas, der Hisbollah-Miliz im Libanon und der Huthi im Jemen Themen sein müssten.
Die Gespräche gelten als heikel. Die USA haben ihre Militärpräsenz in der Golfregion massiv verstärkt - auch zum Schutz eigener Stützpunkte sowie von Verbündeten vor möglichen Angriffen aus dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat bereits mit einem härteren Militärschlag als bei den Angriffen auf die iranischen Atomanlagen im Juni 2025 gedroht.

















