Das Bündnis Seebrücke hat in Hamburg für die Aufnahme von mehr Flüchtlingen demonstriert.

Die etwa 60 Teilnehmer organisierten am Sonnabend vier kleine Mahnwachen und positionierten sich im Abstand von zwei Metern.

Die Kundgebung lief unter dem Motto „Leave No One Behind“. Wegen der Corona-Pandemie wurde auf eine herkömmliche Demo verzichtet. Die Mahnwache dauerte eine Stunde und verlief ohne Zwischenfälle.

Im Mittelpunkt standen die überfüllten Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln. Diese waren zuletzt immer wieder in die Kritik geraten.

Der Mitveranstalter Eric Smerling warnte in einem NDR-Bericht von Samstag: „Die Situation in den Lagern kann jeden Augenblick, jeden Tag zu einer unglaublichen humanitären Katastrophe werden, wenn das Coronavirus die Lager erreichen sollte“.

Die Seebrücke setzt sich auch für eine unbehinderte Seenotrettung ein.

Am Samstag trafen zuletzt 47 geflüchtete Kinder aus griechischen Lagern am Flughafen in Hannover ein. Die nächsten zwei Wochen werden sie in Quarantäne verbringen, bevor sie auf mehrere Bundesländer verteilt werden.




TRT Deutsch