Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Anklage gegen einen Ex-Bundesabgeordneten wegen sexuellen Kindesmissbrauchs erhoben. Auch die Kindsmutter soll mitangeklagt sein, wie die „Welt“ am Mittwoch mit Verweis auf eine Anfrage an die Staatsanwaltschaft berichtete. Demnach handelt es sich dabei um eine 51-jährige Lehrerin aus Goslar.
„Bild“ und „Spiegel“ hatten zuvor berichtet, dass der frühere FDP-Bundestagsabgeordnete Hartmut Ebbing beschuldigt werde. Der heute 69-Jährige soll die damals 47-jährige Lehrerin im Jahr 2021 über ein Dating-Portal kennengelernt haben, wie „TAG24“ mit Bezug auf Aussagen der ermittelnden Staatsanwaltschaft berichtete.
Im September 2021 soll die Frau ihren damals siebenjährigen Sohn erstmals sexuell missbraucht und Aufnahmen davon an den Politiker geschickt haben, so Oberstaatsanwalt Christian Wolters laut „TAG24“. Später habe Ebbing selbst das Kind in der Wohnung der Lehrerin missbraucht. Im September und Oktober soll Ebbing zwei weitere Nacktbilder erhalten haben, einmal auch mit dem neun Jahre alten Sohn der Frau.
Ausgangspunkt zum aktuellen Verfahren waren Medienberichten zufolge Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin gegen Ebbing wegen des Verdachts des Besitzes kinderpornografischer Dateien. Ebbing wurde damals zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt.
Laut dem „NDR“ müssen sich Ebbing und die Lehrerin ab dem 10. März vor dem Landgericht Braunschweig verantworten.









