China hat humanitäre Hilfslieferungen für die vom US-israelischen Angriffskrieg betroffenen Länder im Nahen Osten angekündigt – darunter auch für den Iran und Libanon, die seit Ende Februar von den USA und Israel völkerrechtswidrig angegriffen werden. Der Krieg habe zu einer „schweren humanitären Katastrophe“ geführt, sagte Außenamtssprecher Lin Jian am Dienstag in Peking. Die Nothilfe soll demnach an den Iran, Jordanien, den Libanon und den Irak gehen.
China ist ein enger Verbündeter des Iran und hat die USA und Israel bereits mehrfach zu einem Ende ihrer Angriffe aufgerufen. Peking werde auch weiterhin „alle Anstrengungen unternehmen, um den Krieg zu stoppen“, sagte der Sprecher weiter.
US-israelischer Krieg gegen Iran
Israel und die USA hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran gestartet. Bei landesweiten Luftangriffen wurden mehrere ranghohe Vertreter des Iran getötet, darunter das geistige Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei. Die US-israelischen Angriffe erfolgen auch in zivilen Wohngebieten.
Nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums töteten Israel und die USA bisher mindestens 1.444 Menschen im Iran. Mehr als 18.550 Menschen wurden demnach verletzt.
Der Iran reagiert mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion. Offizielle Stellen meldeten bisher mindestens 78 Tote und Hunderte Verletzte.
Israels Angriffe auf Libanon
Seit Beginn des Iran-Kriegs ist auch der schwelende Konflikt zwischen Israel und Hisbollah im Libanon wieder eskaliert. Bisher sind im Libanon rund 1.050.000 Vertriebene registriert worden. Das teilte die Katastrophenschutzeinheit der libanesischen Regierung am Montag mit. Davon seien rund 130.000 Personen in Notunterkünften untergekommen. Nach libanesischen Angaben sind seit Anfang März mehr als 910 Menschen durch israelische Angriffe getötet worden, mehr als 2200 Personen wurden demnach verletzt.
















