Im Ringen um ein Ende des Krieges im Nahen Osten hat der türkische Außenminister Hakan Fidan nach Angaben diplomatischer Quellen mit mehreren Amtskollegen aus der Region telefoniert. Fidan habe sich mit seinen Kollegen aus Syrien, Katar und Usbekistan über den Verlauf der anhaltenden Kämpfe sowie über mögliche Schritte zu deren Beendigung ausgetauscht, teilten Quellen aus dem türkischen Ministerium am Mittwoch mit.
Demnach sprach der türkische Spitzendiplomat mit dem syrischen Außenminister Asaad Hassan al-Schaibani, dem katarischen Ministerpräsidenten und Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani sowie mit Usbekistans Außenminister Bachtiyor Saidow. Im Mittelpunkt der Gespräche hätten „der Verlauf des Krieges in der Region“ sowie laufende Initiativen gestanden, die auf ein „Ende der Feindseligkeiten“ abzielten, hieß es weiter.
Fidan treibt seit Beginn des Iran-Krieges diplomatische Bemühungen zur Beendigung der Eskalation voran. In den vergangenen Tagen führte er zahlreiche Gespräche mit Amtskollegen aus der Region, darunter auch mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi, sowie mit Vertretern der USA und der Europäischen Union.
US-israelischer Angriffskrieg gegen den Iran
Israel und die USA hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran gestartet. Bei landesweiten Luftangriffen wurden mehrere ranghohe Vertreter getötet, darunter das geistige Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei. Die US-israelischen Angriffe erfolgen auch in zivilen Wohngebieten.
Nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums töteten Israel und die USA bisher mindestens 1.500 Menschen im Iran. Mehr als 18.550 Menschen wurden demnach verletzt.
Der Iran reagiert mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion. Offizielle Stellen meldeten bisher mindestens 120 Tote und Tausende Verletzte.













