60 Jahre Staatsverbrechen: Massaker von Paris
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Welt
60 Jahre Staatsverbrechen: Massaker von Paris
60 Jahre nach dem Massaker an algerischen Demonstranten in Paris haben am Sonntag mehrere hundert Menschen in der französischen Hauptstadt eine umfassende Anerkennung des Staatsverbrechens gefordert. Am 17. Oktober 1961 waren zahlreiche für die Unabhängigkeit Algeriens demonstrierende Menschen in der französischen Hauptstadt getötet worden. Historiker sprechen heute von dutzenden oder gar hunderten Toten infolge der blutigen Niederschlagung der Proteste. Mit der Demonstration waren während des algerischen Unabhängigkeitskrieges tausende Algerier einem Aufruf der algerischen Nationalen Befreiungsfront (FLN) zu einer friedlichen Kundgebung gefolgt. Die Proteste richteten sich gegen eine nächtliche Ausgangssperre für „muslimische Algerier” in Paris. Französische Sicherheitskräfte schossen in jener Nacht auf die unbewaffneten Demonstranten, schlugen auf sie ein und warfen einige in die Seine.
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