Ein Jahr nach der Bundestagswahl bewerten die Bundesbürger die meisten Regierungsmitglieder schlechter als die Vorgängerinnen und Vorgänger aus der Ampel-Regierung. Dies ergab eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Instituts Insa für die „Bild“-Zeitung. Demnach fanden 22 Prozent, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine bessere Arbeit macht als Vorgänger Olaf Scholz (SPD). 35 Prozent sagten dagegen, Merz mache eine schlechtere Arbeit, 33 Prozent bewerteten die Arbeit der beiden in etwa gleich.
Bei Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagten 22 Prozent, er macht bessere Arbeit als Vorgänger Christian Lindner (FDP). 24 Prozent hielten den SPD-Vizekanzler dagegen für schlechter, 35 Prozent bewerteten die Arbeit der beiden als gleich.
Bei Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) fanden nur 19 Prozent, sie mache bessere Arbeit als ihr Vorgänger Robert Habeck von den Grünen. 27 Prozent fanden dagegen Habeck besser. Auch Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) und Bauministerin Verena Hubertz schnitten schlechter ab als die Vorgängerinnen und Vorgänger. Dies gilt auch für Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU).
Lediglich die Arbeit von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bewerteten mehr Deutsche besser als die der Vorgängerinnen. Bei Wadephul fanden 29 Prozent, dass er besser ist als Grünen-Vorgängerin Annalena Baerbock, 19 Prozent sahen das umgekehrt. Bei Dobrindt waren es 25 zu 20 Prozent gegenüber der früheren SPD-Ministerin Nancy Faeser.
Das Meinungsforschungsinstitut Insa befragte für „Bild“ für die Erhebung vom 13. bis 16. Februar insgesamt 1001 Wahlberechtigte.






















