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Iran verurteilt US-Angriffe als groben Verstoß gegen Waffenruhe
Trotz Waffenruhe greifen die USA Ziele im Iran an. Teheran verurteilt die Attacken - und droht mit Gegenschlägen.
Iran verurteilt US-Angriffe als groben Verstoß gegen Waffenruhe
Iran verurteilt US-Angriffe als groben Verstoß gegen Waffenruhe. / Foto: Massoud Hossaini/AP/dpa

Das iranische Außenministerium hat die jüngsten US-Angriffe als groben Verstoß gegen die Waffenruhe verurteilt und mit Gegenschlägen gedroht. „Zweifellos wird die Islamische Republik Iran keinen provokativen Akt unbeantwortet lassen und nicht das geringste Zögern bei der Verteidigung der nationalen Souveränität des Irans dulden“, hieß es in einer Erklärung des Ministeriums. Diese parallel zum von Pakistan vermittelten Friedensprozess gestarteten aggressiven Handlungen hätten den „boshaften Willen“ der US-Regierung offenbart.

Das US-Militär hatte zuvor nach eigenen Angaben im Süden des Landes iranische Raketenstellungen sowie Boote angegriffen. In der Straße von Hormus sollten Minen verlegt werden, wie das US-Militär behauptete. Ein Sprecher des zuständigen Regionalkommandos der US-Streitkräfte erklärte, die jüngsten „Angriffe zur Selbstverteidigung“ dienten dem „Schutz der Truppen“ vor Bedrohungen durch iranische Kräfte.

Meerenge als Zankapfel

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit völkerrechtswidrigen Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion. Das iranische Militär sperrte zudem die für die Öl- und Flüssiggastransporte wichtige Straße von Hormus für die USA, Israel und ihre Verbündeten – der Ölpreis stieg dadurch steil an. Derzeit blockieren die USA ihrerseits iranische Häfen. Aktuell gilt in dem Krieg eine Waffenruhe, die brüchig ist.

Die US-Regierung fordert in den Verhandlungen mit dem Iran eine bedingungslose Öffnung der Meerenge für die Schifffahrt. Der Iran hingegen beansprucht die Kontrolle über die Passage für sich und will für die Durchfahrt künftig Gebühren erheben.

Die jüngsten Attacken sowie Israels tödliche Angriffe im Libanon überschatten die laufenden Verhandlungen zur Beilegung des Iran-Kriegs. Pakistan vermittelt dabei zwischen den USA und dem Iran.

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QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen