Am 30. April hat Ulrike Eifler, Mitglied im Parteivorstand Die Linke, auf der Plattform X, ein Bild geteilt, das Israel vollständig in den Farben der palästinensischen Flagge zeigt. Darunter der Slogan: „All united for free Palestine“. Für viele ist das ein symbolischer Aufruf zur Delegitimierung Israels – und damit politisch hochbrisant.
Nun steht Eifler massiv in der Kritik. Die Reaktionen reichen von scharfer Kritik bis hin zu Rücktrittsforderungen. Kritiker werfen Eifler vor, mit der Grafik das Existenzrecht Israels infrage zu stellen. Auch Parteikollegen reagierten alarmiert. Der Bundesvorstand der Linken distanzierte sich öffentlich und unmissverständlich. In einer offiziellen Stellungnahme hieß es: „Wer die Auslöschung Israels propagiert oder relativiert, stellt sich außerhalb unserer Grundwerte.“
Doch Eifler selbst sieht das ganz anders. In einem Interview betonte sie, es gehe ihr nicht um die Auslöschung Israels, sondern um die Sichtbarmachung palästinensischen Leids – sowohl in Gaza als auch im Westjordanland. Die Karte sei aus ihrer Sicht ein Symbol der Solidarität – nicht der Delegitimierung.
