Der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) in Berlin, Christian Gräff, fordert nach den Wahlniederlagen der CDU einen Rücktritt von Kanzler Friedrich Merz. „Merz muss weg. Er kann nicht Exekutive und er kann keine Kommunikation“, postete der frühere CDU-Abgeordnete am Sonntag auf X.
Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur verwies Gräff auf große innenpolitische und außenpolitische Herausforderungen. „Ich glaube, dass die Menschen in Deutschland Reformen wollen. Merz fehlt es an Handwerk und Kommunikation, um diese umzusetzen.“
Einen Namen für einen möglichen Nachfolger des Kanzlers nannte Gräff nicht. „Es gibt Ministerpräsidenten und Kabinettsmitglieder, die eine solche Aufgabe übernehmen könnten.“
Gräff gehörte dem Berliner Abgeordnetenhaus mehr als ein Jahrzehnt an. Vor einem Jahr legte er sein Mandat aus privaten Gründen nieder.
Die CDU war am Sonntag bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern erstmals aus einem Landesparlament geflogen, bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus verlor sie klar gegen die Linke.























