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Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Nepal steigt auf 157
Eine Sturzflut begräbt Häuser unter sich und reist eine schwere Spur der Zerstörung in ein Flusstal zwischen Nepal und Tibet. Die Zahl der Todesopfer steigt. Vieles ist noch unklar.
Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Nepal steigt auf 157
Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Nepal steigt auf 157 / Foto: Niranjan Shrestha/AP/dpa

Nach den verheerenden Überschwemmungen in Nepal ist die Zahl der Toten auf mindestens 157 gestiegen. Dies teilte die Polizei des Himalaya-Staats am Mittwoch mit. In einer vorherigen Zwischenbilanz hatte sie die Zahl der Todesopfer mit 95 angegeben. Zusammen mit von den chinesischen Behörden gemeldeten drei Toten in Tibet kamen damit mindestens 160 Menschen infolge des Unwetters ums Leben.

Auswärtiges Amt in Kontakt mit Behörden

Das Auswärtige Amt erklärte auf Anfrage, dass die deutsche Botschaft in Kathmandu mit den lokalen Behörden in engem Kontakt stehe. „Zum jetzigen Zeitpunkt hat das Auswärtige Amt keine Kenntnis von deutschen Staatsangehörigen unter den Betroffenen“, hieß es aus Berlin weiter.

Die nepalesische Armee setzte Hubschrauber und Rettungstrupps in der Katastrophenregion ein. Mehrere Fernstraßen waren blockiert. Videoaufnahmen zeigten Wassermassen, die Häuser mit sich rissen, sowie Gebäude, die im Schlamm versunken waren.

Auch auf der chinesischen Seite der Grenze kam es zu schweren Unwetterschäden. Das chinesische Staatsfernsehen meldete einen Erdrutsch in Tibet am Grenzübergang Gyirong. Laut Berichten von Staatsmedien wurden dabei mindestens drei Menschen getötet.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen