Die Mehrheit der Bevölkerung ist einer Umfrage zufolge gegen die Abschaffung der sogenannten Rente mit 63. Nur 21 Prozent befürworten das Vorhaben, wie aus dem aktuellen ZDF-„Politbarometer“ hervorgeht. Knapp drei Viertel (74 Prozent) der Befragten sprechen sich demnach gegen die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren aus.
Allerdings sehen viele auch Handlungsbedarf: 83 Prozent der Befragten halten eine grundlegende Reform zur Stabilisierung der Rente für wichtig oder sehr wichtig. Nur für 12 Prozent ist eine solche Rentenreform nicht so oder gar nicht wichtig.
Für die nach eigenen Angaben repräsentative Umfrage hat die Forschungsgruppe Wahlen zwischen dem 20. und 22. Oktober insgesamt 1.225 Personen online und telefonisch befragt.
Die Abschaffung der Frührente ohne Abschläge nach 45 Beitragsjahren - aktuell mit 64,5 Jahren möglich, landläufig aber weiterhin als „Rente mit 63“ bezeichnet - ist einer der Kernpunkte der von der schwarz-roten Koalition geplanten Rentenreform. Sie geht auf einen Vorschlag der Rentenkommission zurück. Allerdings gibt es Widerstand dagegen. Neben der SPD wollen auch die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten die beliebte Rentenart beibehalten.























