Bilder vom Verkaufsstart des neuen iPhone-18-Modells in verschiedenen Ländern gehen um die Welt. Vor vielen Geschäften bilden sich lange Warteschlangen, denn alle wollen möglichst schnell die neue iPhone-Version besitzen. Beim Einlass wird geklatscht und gejubelt – ein Ritual der Technologie- und Konsumgesellschaft.
Die Wartenden versäumen es zugleich nicht, die Szenen mit dem vorherigen iPhone-Modell festzuhalten. Das neueste Gerät möglichst früh zu besitzen, ist längst zu einem Statussymbol geworden. Dass das Tragen eines iPhones für viele Nutzer auch als identitätsstiftendes Element wahrgenommen wird, macht die Sache noch komplexer.
Das Image, die Reputation und die öffentliche Wahrnehmung, die Apple seit seiner Einführung auf den globalen Märkten aufgebaut hat, sind zweifellos ein Erfolg für das Unternehmen. Dass sich der Wunsch, nicht nur ein Gerät, sondern die Marke selbst zu besitzen, weltweit nahezu epidemisch verbreitet hat, zeigt, dass der Konzern vieles richtig gemacht hat. Doch das ist nur eine Seite der Medaille.
Israel-Bezug und Chips
Die andere Seite betrifft Sicherheitsrisiken. Insbesondere die Verbindungen des Unternehmens zu Israel lösen weltweit Sicherheitsbedenken aus und werden zunehmend diskutiert. Die Behauptung, dass in den neuen iPhones in Israel entwickelte Chips verbaut werden, und Hinweise auf Produkte israelischen Ursprungs rücken Israels problematische Bilanz in diesem Bereich erneut in den Fokus.
Die größte Gefahr dieser Israel-Verbindungen in iPhones besteht in der möglichen Speicherung persönlicher Daten durch Methoden der Cyberspionage. Besonders besorgniserregend ist, dass israelische Komponenten in Bereichen eingesetzt werden sollen, die sensible Daten erfassen und speichern: Gesichtserkennung, Fingerabdrucksensoren und Kameras.
Vor allem in iPhones ab dem Modell iPhone 17 sind israelische Technologien sichtbar. Die Chipfrage markiert dabei eine wichtige Schwelle. So sollen die Chips C1X und N1 im iPhone 17, im iPhone 18 und im neuen faltbaren Modell iPhone Duo gemeinsam mit israelischen Teams in den von Israel besetzten Städten Jerusalem, Haifa und Herzliya entwickelt worden sein.
Dass sich Apples zweitgrößter Forschungs- und Entwicklungsstandort außerhalb der USA in Israel befindet und der für die globale Chipstrategie des Konzerns verantwortliche Hardwarechef Johny Srouji ein in Haifa geborener Israeli ist, verstärkt die Sicherheitsbedenken gegenüber Apple-Produkten. Jüngste israelische Angriffe und Netanjahus Aussagen zu Smartphones liefern dafür konkrete Anhaltspunkte.
Sicherheitsrisiken
Dass der Name Israel in verschiedenen Teilen der Welt Unbehagen auslöst, hängt vor allem mit den Massakern und dem Völkermord zusammen, die Israel in Palästina sowie im Libanon und in Syrien verübt. Allein seit dem 7. Oktober 2023 wurden in Gaza mehr als 100.000 Palästinenser getötet.
Die kollektive Bestrafung der Bevölkerung in Gaza und die anhaltende Verhinderung des Zugangs zu Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten und Unterkünften zeigen, dass der Völkermord für Israel zu einem System geworden ist. Kollektive Bestrafung und massenhafte Vernichtung gelten nach internationalen Übereinkommen als Verbrechen des Völkermords. Israel und mit ihm verbundene Institutionen werden dadurch weltweit zu einem Risikofaktor.
Dass Israel sämtliche Mittel einsetzt, um Menschen zu töten, die es als Gegner betrachtet, ist keine bloße Annahme, sondern eine konkrete Realität. Die Chips und weiteren Komponenten in den neuesten iPhone-Modellen erinnern zwangsläufig an die Pager-Angriffe auf Hisbollah-Mitglieder im Libanon.
Die Anschläge begannen am Dienstag, dem 17. September 2024, mit Pagern und wurden am folgenden Tag mit Funkgeräten fortgesetzt. Dutzende Menschen kamen ums Leben, rund 4.000 weitere wurden verletzt. Geheimdienstberichte deuteten darauf hin, dass Israel in die Lieferkette der Hisbollah eingedrungen war.
Demnach sollen Agenten des Mossad die Lieferkette von Pagern des Typs AR924 der Marke Gold Apollo infiltriert haben. Über das in Ungarn ansässige Unternehmen BAC Consulting sei PETN-Sprengstoff in die Geräte eingebaut worden. Nachdem die Pager ausgeliefert und genutzt wurden, seien sie durch aus der Ferne gesendete elektronische Signale zur Explosion gebracht worden.
Dieser Angriff ist nur ein Beispiel für Israels Fähigkeit, den Cyberraum effizient einzusetzen. Bei Angriffen auf den Iran wurden mehrere hochrangige iranische Vertreter über Mobilfunksignale oder Internetverbindungen verfolgt und gezielt getötet. All dies zeigt deutlich, dass Israel die digitale Welt als Instrument nutzt, um Menschen anzugreifen, die es als Gegner betrachtet.
Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat mit seinen Aussagen über Smartphones dieses bedenkliche Gesamtbild verstärkt.
Netanjahus Aussage zu Smartphones
Bei der Veranstaltung „50 Länder – ein Israel“ im September 2025 sagte Benjamin Netanjahu: „Haben Sie ein Mobiltelefon? Die Telefone, die Sie in der Hand halten, sind in Wirklichkeit ein Teil Israels.“ Damit verwies er auf den Einfluss Israels auf Mobiltelefone.
Netanjahu wandte sich dabei direkt an eine US-Delegation und fragte: „Haben Sie ein Mobiltelefon?“ Anschließend sagte er: „Die Telefone, die Sie in der Hand halten, sind in Wirklichkeit ein Teil Israels.“
Bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen am 24. September hielt Netanjahu zudem einen Pager hoch, als er über die Hisbollah im Libanon sprach. Damit erinnerte er das Publikum durch Technologie sowohl an das, was Israel getan hat, als auch an das, wozu es fähig sein könnte.
Viele Medien werteten dieses Vorgehen als allgemeine Cyberdrohung. Die Beispiele ließen sich von Cyberspionage und Einflussoperationen bis hin zu nachrichtendienstlicher Steuerung und technologischer Unterwanderung weiterführen.
Die Debatte über Chips in den neuesten iPhone-Modellen muss daher vor diesem Hintergrund geführt werden. Israel hat gezeigt, dass es im Sinne seiner zionistischen Ziele bereit ist, sämtliche Mechanismen als Mittel einzusetzen – ohne ethische Grenzen zu beachten.
Die Chips und andere Hardware-Komponenten in den neuesten iPhone-Modellen stellen deshalb für den Rest der Welt ein ernstes Risiko dar. Wer Cybersicherheit ernst nimmt, braucht im Umgang mit Technologie eine klare Strategie und Frühwarnsysteme gegen mögliche Cyberangriffe und Spionageaktivitäten Israels.























