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Oxfam: Privatjets verursachen 16 Millionen Tonnen CO₂
Privatjets stießen nach einer Oxfam-Analyse weltweit im vergangenen Jahr 16 Millionen Tonnen CO₂ aus – sehr viel für eine kleine Gruppe reicher Nutzer, meint die Organisation.
Oxfam: Privatjets verursachen 16 Millionen Tonnen CO₂
Foto: Julio Cortez/AP (Archiv)

Privatjets verursachen nach einer Analyse der Organisation Oxfam vergleichsweise viel CO2-Emissionen. Im vergangenen Jahr gingen auf Privatjets weltweit demnach insgesamt 16 Millionen Tonnen Kohlendioxid zurück. In zwei Sekunden hätten Privatjets mehr CO2 verursacht als ein Mensch aus den ärmsten 50 Prozent der Weltbevölkerung im gesamten Jahr, heißt es in dem am Dienstag vorgelegten Bericht von Oxfam.

An deutschen Flughäfen starteten demnach im vergangenen Jahr über 55.000 Privatjets, die zusammen mehr als 182.000 Tonnen CO2 ausstießen. Diese Jets hätten in einer halben Stunde mehr Kohlendioxid verursacht als ein Durchschnittsmensch in Deutschland im gesamten Jahr. Oxfam geht von einem durchschnittlichen jährlichen Pro-Kopf-Ausstoß von 9,9 Tonnen CO2 hierzulande aus. Die Pro-Kopf-Emissionen von Flügen mit Privatjets und kommerziellen Flügen hat Oxfam nicht verglichen. 

Nur etwa 250.000 Menschen nutzen laut Oxfam Privatjets, was den reichsten 0,003 Prozent der Weltbevölkerung entspreche. „Überreiche treiben die Welt in den Klimakollaps“, erklärte die Organisation. Eine Minderheit verantworte unter anderem mit ihrem Luxuskonsum unverhältnismäßig viele Emissionen. Oxfam fordert eine Besteuerung hoher Vermögen.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen